1. Kontaktaufnahme
Sie erreichen mich telefonisch oder per E-Mail. Ich nehme mir Zeit, um Ihr Anliegen zu verstehen und die nächsten Schritte zu besprechen.
Alles Wissenswerte zum logopädischen Angebot, den Störungsbildern und häufigen Fragen.
Im Folgenden erläutere ich die wichtigsten Störungsbilder, mit denen ich in meiner Praxis arbeite, sowie den jeweiligen therapeutischen Ansatz.
Eine Fütterstörung liegt vor, wenn die Nahrungsaufnahme bei Säuglingen oder Kleinkindern deutlich erschwert ist: etwa durch Nahrungsverweigerung, Würgereiz, unzureichende Gewichtszunahme oder ausgeprägten Stress während der Mahlzeiten.
Die Ursachen sind vielfältig: ein frühes Füttertrauma, etwa infolge einer Behandlung auf der Neugeborenenstation oder durch Sondenernährung, ebenso wie organische Ursachen wie eine Muskelschwäche oder eine orale Restriktion, zum Beispiel ein verkürztes Zungenband. In der Therapie erarbeite ich gemeinsam mit den Eltern einen individuellen Weg, die Nahrungsaufnahme schrittweise zu stabilisieren und eine sichere Essbeziehung aufzubauen.
Bei der psychogenen Dysphagie besteht eine Schluckstörung ohne organischen oder neurologischen Befund. Ursächlich ist meist eine ausgeprägte Angst vor dem Schluckvorgang, häufig ausgelöst durch ein belastendes Erlebnis wie eine Verschluckepisode.
Der therapeutische Schwerpunkt liegt auf einer behutsamen, systematischen Auseinandersetzung mit der Angst sowie dem schrittweisen Wiederaufbau von Sicherheit und Vertrauen in den eigenen Schluckvorgang.
Hier liegt der Schluckstörung eine neurologische Grunderkrankung zugrunde, beispielsweise ein Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose. Durch die Beeinträchtigung der beteiligten Nerven und Muskeln ist ein sicherer Schluckvorgang nicht mehr uneingeschränkt gewährleistet, mit Risiken wie Aspiration.
Die Therapie zielt auf eine fundierte Diagnostik der Schluckfunktion, die Erarbeitung kompensatorischer Strategien und den Erhalt größtmöglicher Lebensqualität und Esssicherheit ab.
Eine organische Dysphagie entsteht durch strukturelle Veränderungen im Schluckapparat, etwa infolge einer Tumoroperation im Kopf-Hals-Bereich. Anatomische Gegebenheiten, die für den Schluckvorgang erforderlich sind, sind dabei verändert.
Ich unterstütze dabei, mit der veränderten Anatomie ein sicheres und möglichst beschwerdefreies Essen und Trinken zu ermöglichen.
Ein Tracheostoma mit Trachealkanüle oder eine Laryngektomie (vollständige Entfernung des Kehlkopfs) verändern grundlegend die Funktionen Atmung, Stimme und Schlucken. Betroffene und Angehörige stehen dabei häufig vor umfassenden Versorgungsfragen.
Zu meinem Leistungsspektrum gehört die Einschätzung des Entwöhnungspotentials von Kanüle und Beatmungsgerät sowie des Oralisierungspotentials zur Verbesserung der Lebensqualität. Ebenso begleite ich den Einsatz eines Sprechventils, das die verbale Kommunikation und damit die gesellschaftliche Teilhabe wieder ermöglichen kann.
Sie erreichen mich telefonisch oder per E-Mail. Ich nehme mir Zeit, um Ihr Anliegen zu verstehen und die nächsten Schritte zu besprechen.
Im rund 60-minütigen Erstgespräch erhebe ich die Anamnese: Ihre Krankengeschichte, bisherige Befunde und Ihr aktuelles Anliegen. Bei Kassenpatientinnen und -patienten ist dieses Gespräch Teil der Kassenleistung.
Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse benötige ich eine Heilmittelverordnung. Ich informiere Sie gerne über die formalen Voraussetzungen.
Auf Basis der Diagnostik entwickle ich einen auf Sie abgestimmten Therapieplan und wir vereinbaren regelmäßige Termine.
Logopädische Therapie wird bei Vorliegen einer ärztlichen Heilmittelverordnung von gesetzlichen wie privaten Krankenkassen übernommen. Die Verordnung stellt Ihre Hausärztin, Ihr Hausarzt oder eine entsprechende Facharztpraxis aus.
Coaching & Angehörigenbegleitung sind keine Kassenleistung und werden als Selbstzahlerleistung angeboten.
Bei Fragen zur Kostenübernahme im Einzelfall berate ich Sie gerne individuell.